Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Landkreis Ravensburg gratuliert dem neuen Landrat Harald Sievers zu seiner Wahl. „Wir heißen Sie als Partner der weiblichen Bevölkerung im Landkreis Ravensburg willkommen“, schreibt die ASF-Kreisvorsitzende Heike Engelhardt in einer Glückwunschadresse an den 40-Jährigen aus Düren. „Mit Interesse und Genugtuung habe ich zur Kenntnis genommen, dass Sie aus Ihrer bisherigen Arbeit in Düren vielfältige Erfahrungen auch in puncto Frauenförderung mitbringen“, schreibt die Sozialdemokratin. Sowohl für die Stadt als auch für den Landkreis Düren liegen verbindliche Frauenförderpläne vor und gibt es Frauenbeauftragte. Engelhardt geht davon aus, dass mit dem neuen Gesetz zur Frauenförderung im Land Baden-Württemberg, das noch in dieser Legislaturperiode zu erwarten ist, auch der Kreis Ravensburg eine Stelle für eine Frauenbeauftragte schaffen wird. „Unsere Region muss für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie für Familien attraktiv bleiben. Tragen Sie mit einer an den Bedürfnissen von Familien orientierten Wirtschafts- und Sozialpolitik dazu bei“, appelliert Heike Engelhardt an den neuen ersten Mann im Landkreis. Die ASF-Vorsitzende nennt neben Förderprogrammen für gut ausgebildete junge Frauen unter anderem Hilfe für pflegende Angehörige ebenso wie Angebote zur flexiblen Betreuung für Kinder oder Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in Teilzeit für junge Mütter und Väter, damit diese ihre Familien- und Karriereplanung miteinander in Einklang bringen können.
Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Kreis Ravensburg fordert ein neues Gleichstellungsgesetz und unterstützt damit Sozialministerin Katrin Altpeter, die das Chancengleichheitsgesetz für den öffentlichen Dienst aus dem Jahr 2005 derzeit überarbeitet. Ravensburg könnte demnach als einzige Stadt im Landkreis eine eigenen Gleichstellungsbeauftragte bekommen.
Im Kreis Ravensburg ist am Samstag die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) wiedergegründet worden. Die Gründungsversammlung wählte Heike Engelhardt, stellvertretende Vorsitzende des Ravensburger SPD-Ortsvereins, einstimmig zur ihrer Vorsitzenden.
„Internationaler Frauentag 2015. Und wo sind die Frauen?“, fragte Heike Engelhardt bei der ASF-Veranstaltung. Während auf Bundesebene die gesetzliche Frauenquote für Führungspositionen im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft verabschiedet wurde, fristen Frauen in der Politik im Süden der Republik noch immer ein Schattendasein. Sei Baden-Württemberg das Schlusslicht, was den kläglichen Frauenanteil von gerade rund 20 Prozent im Landtag betreffe, so sehe es im Landkreis Ravensburg noch schlechter aus. Im Kreistag finden sich zehn Prozent Frauen. Im Ravensburger Stadtparlament beispielsweise hätte sich von den sechs Fraktionen gerade eine für eine Frau als Vorsitzende entschieden.
Felix Rückgauer aus Ravensburg übernahm gerne die „zweit schönste Aufgabe“ eines SPD-Kreisvorsitzenden, nämlich treue Genossinnen und Genossen im SPD Ortsverein Bad Waldsee zu ehren. In seiner Ansprache erinnerte er an bedeutende welt- und bundespolitische Ereignisse passend zu den Beitrittsjahren in die älteste Volkspartei Deutschlands. Lore Kraus-Kiechle und Erika Brinks-Suwannasresi erhielten Urkunden für ihre 10-jährige SPD-Zugehörigkeit, Emil Kaphegyi für seine 25-jährige sowie Dr. Roman Macha, Joachim Beddig, Horst Waschull, und Eckehart Strobel jeweils für ihre 40-jährige SPD-Treue. Alle geehrten Männer erhielten neben einer Urkunde eine silberne „SPD“ als Anstecknadel. Im Urkundentext gratulieren und danken die Unterzeichner für die treue Mitarbeit bei der Verwirklichung sozialdemokratischer Ziele: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.
Einladung zur Wieder-Gründung der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) im SPD Kreisverband Ravensburg am Samstag, 07. März 2015, 15:00 Uhr im Humpishaus, Humpisstr. 5, Ravenburg (Areal des Museum Humpisquartier, Marktstr.)
Auch im 21. Jahrhundert ist es leider noch eine traurige Tatsache, dass Frauen in fast allen Lebensbereichen unterrepräsentiert sind. Die Kommunalwahl im Mai 2014 hat dieses leider bestätigt, in den Kommunal-, Landes- und Bundesparlamenten bilden Frauen die Minderheit. Das von der grün-roten Landesregierung im Koalitionsvertrag zugesagte Gesetz zur Chancengleichheit lässt noch auf sich warten. Einige engagierte Frauen im Schussental wollen Frauenpolitik wieder mehr in den Vordergrund stellen und als Plattform eine ASF auf Kreisebene ins Leben rufen. Wir haben dazu bewusst ein Datum gewählt, das in unmittelbarer Nähe des Internationen Frauentages am 08. März liegt.
Bitte unterstützt unser Ansinnen und kommt zur Wieder-Gründungsversammlung.
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