Zum Dank gibts rote Socken

Veröffentlicht am 25.10.2012 in Ortsverein


SPD-Bundestagskandidat Hannes Munzinger (hintere Reihe, Zweiter von links) ehrte die Waldseer SPD-Mitglieder. Hinten von links: Ernst Bohner, Hannes Munzinger, Detlef Wendel und Jürgen Sebening. Vorne von links: Arlette Fürst, Emil Kaphegyi, Christa Ulrich (Foto: Siegfried König )

Bei ihrem „Roten Fest“ hat der SPD-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Ravensburg, Hannes Munzinger, acht SPD-Mitglieder für ihre 40-jährige und zwei Personen für ihre zehnjährige Parteimitgliedschaft geehrt. Für seinen ehrenamtlichen Einsatz als Ortsvereinsvorsitzender wurde Emil Kaphegyi vom Biberacher SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Gerster geehrt. Für Unterhaltung sorgte die Waldseer Band Andromeda.

Bad Waldsees Ortsvereinsvorsitzende Annette Uhlenbrock, die das „Rote Fest“ ins Leben gerufen hat, begrüßte den Bundestagsabgeordneten Martin Gerster, sowie die zahlreich versammelten SPD-Mitglieder und -Freunde. Mit Willy Brandts Worten „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist sie zu gestalten“ stellte sie den frisch gekürten Bundestagskandidaten Hannes Munzinger vor, der, so Uhlenbrock, in einem Jahr wohl den Wahlkreis Ravensburg im Bundestag vertreten werde.
In seiner Laudatio auf Emil Kaphegyi, der zehn Jahre lang SPD-Ortsvereinsvorsitzender und 28 Jahre lang Gemeinderat war, zeichnete der Parlamentarier Gerster das Bild eines europäischen Demokraten, der freiwillig auf sein Adelsprädikat „von“ verzichtete, der, in Ungarn geboren, über Sachsen nach Oberschwaben kam, hier seine Ehefrau Maria fand, Lehrer und Konrektor am Gymnasium Bad Waldsee wurde. Noch gut erinnere er sich an ihre erste Begegnung 1994 und nannte Kaphegyi einen Motivator, der der Partei schon einige hoffnungsvolle Jungpolitiker beschert habe.

Als Dank und Anerkennung für seine Verdienste um Partei und Ortsverein überreichte ihm Gerster das Peer-Steinbrück-Buch und ein paar rote Wollsocken.

Emil Kaphegyi erinnerte in seiner Erwiderung an gemeinsame Erlebnisse, unter anderem, als er mit Martin Gerster gemeinsam auf der Spree am Bundestag vorbeischipperte und er ihm prophezeit habe, dass er da hinein gehöre.

In seinem kurzen „Bericht aus Berlin“ bezeichnete Gerster die Entscheidung für Peer Steinbrück als Kanzlerkandidaten für richtig, obwohl Schwarz-Gelb ihn in einer „verlogenen Honorardebatte“ zu diskreditieren versuche. Während die Schröder-Regierung vier Milliarden Euro für Ganztagsschulen aufgebracht hätte, wolle die jetzige Regierung nun zwei Milliarden Euro dafür aufwenden, dass Kinder zu Hause blieben. Merkels Europapolitik führe Deutschland in die Isolation. Die Krise werde sich verschärfen, wenn nicht neben dem Sparzwang neue Impulse für Wachstum gesetzt würden. Des Weiteren sprach sich der Abgeordnete für eine Finanztransaktionssteuer von 0,5 Prozent auf Börsegeschäfte und die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns aus.

„Auch in Oberschwaben gibt es Menschen, die für weniger als fünf Euro die Stunde arbeiten und dann den Gang zum Landratsamt antreten müssen“, so Gerster. Das geplante Steuerabkommen mit der Schweiz bezeichnete er als „Ohrfeige“ für den ehrlichen Steuerzahler.

Bundestagskandidat Hannes Munzinger blieb es vorbehalten, die Ehrung für langjährige Mitglieder vorzunehmen. SPD-Mitglied zu sein bedeute ein Bekenntnis zu Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Die Parteiseniorinnen und -senioren seien das Fundament, auf dem seine Generation aufbauen könne. Für ihren Einsatz und Treue zur Sozialdemokratie dankte er ihnen und zeichnete für 40 Jahre Parteizugehörigkeit mit der SPD-Ehrennadel aus: Christa Ulrich, Ernst Bohner, Jürgen Sebening und Detlef Wendel. An der Ehrung nicht teilnehmen konnten Reinhold Schön, Eckehard Strobel, Horst Waschull und Carola Rummel. Für ihre zehnjährige SPD-Mitgliedschaft erhielten Arlette Fürst und ihr Sohn Tobias Urkunden.

In seiner Laudatio auf Emil Kaphegyi, der zehn Jahre lang SPD-Ortsvereinsvorsitzender und 28 Jahre lang Gemeinderat war, zeichnete der Parlamentarier Gerster das Bild eines europäischen Demokraten, der freiwillig auf sein Adelsprädikat „von“ verzichtete, der, in Ungarn geboren, über Sachsen nach Oberschwaben kam, hier seine Ehefrau Maria fand, Lehrer und Konrektor am Gymnasium Bad Waldsee wurde. Noch gut erinnere er sich an ihre erste Begegnung 1994 und nannte Kaphegyi einen Motivator, der der Partei schon einige hoffnungsvolle Jungpolitiker beschert habe.

Als Dank und Anerkennung für seine Verdienste um Partei und Ortsverein überreichte ihm Gerster das Peer-Steinbrück-Buch und ein paar rote Wollsocken.

Emil Kaphegyi erinnerte in seiner Erwiderung an gemeinsame Erlebnisse, unter anderem, als er mit Martin Gerster gemeinsam auf der Spree am Bundestag vorbeischipperte und er ihm prophezeit habe, dass er da hinein gehöre.

In seinem kurzen „Bericht aus Berlin“ bezeichnete Gerster die Entscheidung für Peer Steinbrück als Kanzlerkandidaten für richtig, obwohl Schwarz-Gelb ihn in einer „verlogenen Honorardebatte“ zu diskreditieren versuche. Während die Schröder-Regierung vier Milliarden Euro für Ganztagsschulen aufgebracht hätte, wolle die jetzige Regierung nun zwei Milliarden Euro dafür aufwenden, dass Kinder zu Hause blieben. Merkels Europapolitik führe Deutschland in die Isolation. Die Krise werde sich verschärfen, wenn nicht neben dem Sparzwang neue Impulse für Wachstum gesetzt würden. Des Weiteren sprach sich der Abgeordnete für eine Finanztransaktionssteuer von 0,5 Prozent auf Börsegeschäfte und die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns aus.

„Auch in Oberschwaben gibt es Menschen, die für weniger als fünf Euro die Stunde arbeiten und dann den Gang zum Landratsamt antreten müssen“, so Gerster. Das geplante Steuerabkommen mit der Schweiz bezeichnete er als „Ohrfeige“ für den ehrlichen Steuerzahler.

Bundestagskandidat Hannes Munzinger blieb es vorbehalten, die Ehrung für langjährige Mitglieder vorzunehmen. SPD-Mitglied zu sein bedeute ein Bekenntnis zu Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Die Parteiseniorinnen und -senioren seien das Fundament, auf dem seine Generation aufbauen könne. Für ihren Einsatz und Treue zur Sozialdemokratie dankte er ihnen und zeichnete für 40 Jahre Parteizugehörigkeit mit der SPD-Ehrennadel aus: Christa Ulrich, Ernst Bohner, Jürgen Sebening und Detlef Wendel. An der Ehrung nicht teilnehmen konnten Reinhold Schön, Eckehard Strobel, Horst Waschull und Carola Rummel. Für ihre zehnjährige SPD-Mitgliedschaft erhielten Arlette Fürst und ihr Sohn Tobias Urkunden.

Homepage SPD Bad Waldsee

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