Steuererhöhungen in Isny - die Mehrheit des Gemeinderats entscheidet kurzsichtig

Vor 5 Jahren wurden zuletzt die Steuern erhöht.

 

Seither kam es zu erheblichen Kostensteigerungen vor allem im Bau- und Energiesektor, außerdem wird der Landkreis demnächst deutlich mehr Geld von den Gemeinden einfordern (Kreisumlage).

Die Stadtverwaltung musste als Konsequenz Steuererhöhungen vorschlagen und dazu den Beschluss des Gemeinderats einholen.

 

Betroffen sind Grundsteuer (unabhängig von der angekündigten Reform) und Gewerbesteuer.

 

Als Fraktion haben wir die von der Verwaltung vorgeschlagenen und knapp berechneten Änderungen geschlossen befürwortet.

 

Beschlossen wurde jedoch auf Antrag der „Freien Wähler“ eine geringere Erhöhung der Grundsteuer A (betrifft Landwirte): 450 statt 500 Punkte und der Gewerbesteuer, 380 statt 390 Punkte. Auch die CDU-Fraktion hat dem zugestimmt.

 

„Erfreulich“, könnte man denken, „da kommen wir ja besser weg“. 

 

Die Sache hat aber einen großen Haken: im Stadtsäckel fehlen dadurch jedes Jahr voraussichtlich 312.656,- Euro oder mehr. Da wir unaufschiebbar und rechtlich verpflichtend Schulumbau, Kindergartenneubau, und vieles andere vor uns haben, muss die Stadt vermehrt Kredite aufnehmen, zu den aktuell recht hohen Zinsen.

 

Kommende Generationen werden durch diese populär klingende, aber fatalen Aktion unnötig belastet.

 

Unser Prinzip dagegen ist vorausschauendes Handeln. Es ist bedauerlich, dass das nicht für alle zu gelten scheint.

 

(Text von Gemeinderat Wolf-Dieter Massoth)

Die Einzelheiten und Angaben der Stadtverwaltung und den Beschlussvorschlag kann man hier nachlesen.:

https://isny.ris-portal.de/web/guest/sitzungen?sitzungId=119070&th_currentYear=2023&th_currentMonth=11&th_currentDay=11&th_viewMode=viewList&th_filterId=&th_filterMySitzungen=false&th_filterCustomEvents=true

So kommt man dann weiter:

„Tagesordnung“ → „5. Festlegung der Realsteuerhebesätze zum 01.01.2024“

SPD Wangen: Wie kann das Wohnen bezahlbar werden?

Sozialer Wohnungsbau und wie Wohnen bezahlbar gemacht werden kann, waren zentrale Themen des offenen monatlichen Treffens, zu dem der SPD Ortsverein Wangen eingeladen hatte.

Die Gemeinderäte Gerhard Lang und Monika Hymer sowie die SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Franziska Schließer und Matthias Hermann haben in einer Diskussionsrunde mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern und dem Gast Christoph Bührer, Vorstand der Baugenossenschaft Wangen und profunder Kenner der regionalen Bau-Szene, die Möglichkeiten und Hindernisse im sozialen Wohnungsbau ausführlich erörtert.

Jahreshauptversammlung am 16.11.23

Unsere Jahreshauptversammlung am 16.11.23 war gut besucht. Unter Leitung unseres Ortsvorsitzenden Jan Zingg wurden nach Berichten aus Gemeinderat und Kreistag unser Kassier Manfred Pareth und der Vorstand entlastet, Jubilare geehrt (Rosi Rübsam hatte 80. Geburtstag, Johann Zeeh ist 35 Jahre SPD-Mitglied - Herzlichen Glückwunsch den beiden !) und unser neues Mitglied begrüßt.

Filmabend am 29.11. über Judenverfolgung im Allgäu – mit Regisseur Leo Hiemer

Filmplakat "Leni muss fort"

Aus aktuellem Anlass zeigt der SPD Ortsverein Kißlegg-Bad Wurzach am Mittwoch, 29.November, den Film „Leni muss fort“. Er handelt von einem jüdischen Mädchen, das 1937 bei Pflegeeltern im Allgäu unterkommt, letztlich aber Opfer der Nazis wird. Gedreht wurde er 1993 an vielen Allgäuer Standorten, unter anderem im Neuen Schloss Kißlegg, im Schloss Isny und im Kloster Weingarten. Der Film beginnt um 19 Uhr im Vereinsraum der SG Kißlegg in der Rötenbacher Str. 20. Auch Regisseur Leo Hiemer wird vor Ort sein. Der Eintritt ist frei, Einlass ab 18 Uhr. Platzreservierungen sind möglich unter dobler.monika@gmx.net.

Veranstaltungshinweise November 2023 - "Friedenspolitik in Kriegszeiten" mit Lothar Binding - Politischer Martini - JHV

Veranstaltungshinweise November zur Friedenspolitik
Veranstaltungshinweise November 2023

Liebe Mitglieder,

gerne mache ich dich auf die beiden kommenden Veranstaltungen aufmerksam: 

16. November: Friedenspolitik in Kriegszeiten mit Lothar Binding

Lothar Binding, Starkstromelektriker und Diplom-Mathematiker, bis 2021 langjähriger SPD-Bundestagsabgeordneter aus Heidelberg, kommt auf Einladung der AG SPD 60 plus am Donnerstag, 16. November nach Isny. 
 
Vor dem Hintergrund des Angriffskrieges Putins auf die Ukraine und der Eskalation in Nahost stellt sich die Frage: Ist mehr Diplomatie auch in Zeiten militärischer Konflikte möglich? Welche Rolle kann und muss Deutschland dabei spielen? Wie kann eine dauerhafte und gerechte Friedensordnung in Europa und in der Welt wieder gelingen? Diesen Fragen wollen wir mit Lothar Binding nachgehen.
 
Die öffentliche Diskussionsveranstaltung „Friedenspolitik in Kriegszeiten“ beginnt um 19.00 Uhr im Kurhaus Isny. 

Im Vorfeld der Veranstaltung werden wir um 17:30 unsere Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins durchführen. Dazu erhältst du noch eine eigene Einladung. 


18. November: Politischer Martini in Wolfegg zur Zeitenwende 

Beim diesjährigen Politischen Martini stellen die Bundestagsabgeordneten Heike Engelhardt und Falko Droßmann besonders heraus, wie sich die Zeitenwende in ihren Schwerpunkten der parlamentarischen Arbeit auswirkt. Zugleich gehen die beiden Abgeordneten der Frage nach, was die Zeitenwende ausmacht und wie verantwortungsvolle, sozialdemokratische Friedens- und Sicherheitspolitik ausgestaltet sein muss. Gemeinsam zeigen sie auf, wie die SPD-Bundestagsfraktion dafür eintritt, dass Deutschland eine deutlich aktivere Rolle beim Schutz unseres Bündnisgebiets einnimmt.

Wir treffen uns zur Bildung von Fahrgemeinschaften um 13 Uhr beim unteren Rewe (Schwanenweg). Anmeldung erwünscht.

Herzliche Grüße


Jan Zingg

 

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