Arbeitsgemeinschaften
Sozialdemokratinnen engagieren sich gegen Gewalt gegen Frauen
RAVENSBURG (asf) – „Gewalt gegen Frauen darf keine Gesellschaft hinnehmen!“ Klare Worte findet die Kreisvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) und SPD-Landtagskandidatin Heike Engelhardt. Eingedenk Tausender von Frauen mit Kindern, die derzeit auf der Flucht sind, fordert Engelhardt, diesen besondere Aufmerksamkeit und Schutz zu schenken.
August um 19.30 Uhr im "GLOBAL- Der Menschenrechtsladen", Gut-Betha-Platz 4 in Bad Waldsee
BAD WALDSEE / KREIS RAVENSBURG (asf) – „Alt – arm – weiblich? – Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist noch immer nicht selbstverständlich“ lautet der Titel einer Veranstaltung mit Heike Engelhardt in Bad Waldsee. Die Ravensburger SPD-Landtagskandidatin und Kreisvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) spricht über weibliche Lebensentwürfe und drohende Altersarmut von Frauen trotz Mindestlohn. An diesem Abend sollen Gedanken ausgetauscht werden auch über Tarifentwicklungen und Perspektiven für Frauen. Die Veranstaltung beginnt am 3. August um 19.30 Uhr im "GLOBAL-Der Menschenrechtsladen", Gut-Betha-Platz 4 in Bad Waldsee.
Katrin Altpeter: 14 Millionen für Kreis Ravensburg
RAVENSBURG (asf) – Eine Arbeit, deren Lohn sie und ihre Kinder ernähren kann, ihre Altersversorgung sichert und die notwendige Unterstützung: Auf diesen Nenner brachte Sozialministerin Katrin Altpeter die Politik für Frauen und Familien im Land. Der Landkreis erhält für die Betreuung unter Dreijähriger 14 Millionen Euro im Jahr.
Nach wie vor sind Frauen und Kinder von Armut deutlich stärker betroffen als Männer, betonte Heike Engelhardt, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, die die Ministerin eingeladen hatte. Bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) kamen die Frauen und die Ministerin in einen angeregten Austausch. Die ASF-Vorsitzende sprach von einer solidarischen Gesellschaft und wusste sich darin einig mit der Ministerin.
Grundlage ist für Katrin Altpeter gute Arbeit und ein sicherer Lohn. Sie will lieber in Arbeit investieren als in Unterstützung schlecht bezahlter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Und sie setzt darauf, dass erwerbstätige Frauen und Männer gleichermaßen Zeit haben für Familien. Nicht zuletzt deshalb habe das Land die Kinderbetreuung ausgebaut und mit den Kommunen einen Pakt geschlossen. Landesweit wurden 100 000 Plätze für unter Dreijährige eingerichtet, die es deren Eltern ermöglichen, Berufs- und Familienleben in Einklang zu bringen. „Alleine die Stadt Ravensburg bekommt in diesem Jahr fast vier Millionen Euro“, sagte die Ministerin. Die Gemeinden im gesamten Landkreis Ravensburg erhalten 14 Millionen Euro für die frühkindliche Betreuung.
„Dies muss es uns wert sein“, bekräftigte Heike Engelhardt. Die ASF-Kreisvorsitzende verband mit ihrer Forderung auch die gute Ausbildung und die Anerkennung der dafür benötigten Erzieherinnen und Erzieher. „Soziale Berufe genießen zu Unrecht ein schlechtes Ansehen in unserer Gesellschaft“, sagte die Sozialdemokratin.
((Bildtext))
Sozialministerin Katrin Altpeter (2. v.r.) traf sich mit der ASF-Kreisvorsitzenden Heike Engelhardt (r.) bei der AWO, mit im Bild deren Vorsitzende Gisela Müller (l.) und Geschäftsführerin Kathrin Stumpf (2. v. l.).
Bild: Sebastian Altemüller, SPD
Katrin Altpeter: 14 Millionen für Kreis Ravensburg
RAVENSBURG (asf) – Eine Arbeit, deren Lohn sie und ihre Kinder ernähren kann, ihre Altersversorgung sichert und die notwendige Unterstützung: Auf diesen Nenner brachte Sozialministerin Katrin Altpeter die Politik für Frauen und Familien im Land. Der Landkreis erhält für die Betreuung unter Dreijähriger 14 Millionen Euro im Jahr.
Nach wie vor sind Frauen und Kinder von Armut deutlich stärker betroffen als Männer, betonte Heike Engelhardt, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, die die Ministerin eingeladen hatte. Bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) kamen die Frauen und die Ministerin in einen angeregten Austausch. Die ASF-Vorsitzende sprach von einer solidarischen Gesellschaft und wusste sich darin einig mit der Ministerin.
Grundlage ist für Katrin Altpeter gute Arbeit und ein sicherer Lohn. Sie will lieber in Arbeit investieren als in Unterstützung schlecht bezahlter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Und sie setzt darauf, dass erwerbstätige Frauen und Männer gleichermaßen Zeit haben für Familien. Nicht zuletzt deshalb habe das Land die Kinderbetreuung ausgebaut und mit den Kommunen einen Pakt geschlossen. Landesweit wurden 100 000 Plätze für unter Dreijährige eingerichtet, die es deren Eltern ermöglichen, Berufs- und Familienleben in Einklang zu bringen. „Alleine die Stadt Ravensburg bekommt in diesem Jahr fast vier Millionen Euro“, sagte die Ministerin. Die Gemeinden im gesamten Landkreis Ravensburg erhalten 14 Millionen Euro für die frühkindliche Betreuung.
„Dies muss es uns wert sein“, bekräftigte Heike Engelhardt. Die ASF-Kreisvorsitzende verband mit ihrer Forderung auch die gute Ausbildung und die Anerkennung der dafür benötigten Erzieherinnen und Erzieher. „Soziale Berufe genießen zu Unrecht ein schlechtes Ansehen in unserer Gesellschaft“, sagte die Sozialdemokratin.
((Bildtext))
Sozialministerin Katrin Altpeter (2. v.r.) traf sich mit der ASF-Kreisvorsitzenden Heike Engelhardt (r.) bei der AWO, mit im Bild deren Vorsitzende Gisela Müller (l.) und Geschäftsführerin Kathrin Stumpf (2. v. l.).
Bild: Sebastian Altemüller, SPD
Katrin Altpeter, Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg, kommt nach Ravensburg zu einer Veranstaltung von Frauen für Frauen.
Anlass ist die Wiedergründung der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF). Die Ministerin trifft sich am Donnerstag, 11. Juni, 10.30 bis 12 Uhr, mit der ASF-Kreisvorsitzenden Heike Engelhardt und der AWO-Vorsitzenden Gisela Müller und weiteren ASF-Mitgliedern in den Räumen der AWO, Zwergerstraße 3, 88214 Ravensburg.
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