Christian Röhl aus Erolzheim tritt als Erstkandidat der SPD im Wahlkreis 68 (Wangen-Illertal) bei der Landtagswahl am 13. März 2016 an. Als Ersatzkandidatin kandidiert Annette Uhlenbrock aus Gaisbeuren / Bad Waldsee. So hat es eine Findungskommission des Ravensburger SPD-Kreisvorstandes entschieden.
Der 26-jährige Christian Röhl ist seit 2006 Mitglied der SPD. Nach eigenen Angaben arbeitet er als Kaufmann bei einem der größten Baumaschinenhersteller der Welt mit Sitz in der Region. Röhl war in der Vergangenheit in verschiedenen Positionen innerhalb der SPD aktiv. So war er Ortsvereinsvorsitzender und stellvertretender Kreisvorsitzender verschiedener SPD-Verbände sowie Juso-Kreisvorsitzender. Besonders „soziale Nöte und Fehlentwicklungen in unserer Gesellschaft“ hätten ihn zur Kandidatur motiviert. Zu diesen „Missständen“ würden schrumpfende Kommunen, prekäre Arbeitsverhältnisse und der Wegzug der Jugend gehören.Der Erolzheimer schreibt sich für seinen Wahlkampf den Dreiklang „Gute Arbeit“, „Zeit für Familien“ und „Bildungsgerechtigkeit“ auf die Fahnen. So müssen laut Röhl erwerbstätige Menschen für ihre Arbeit gerecht entlohnt werden und Kinder sollen unabhängig der sozialen Herkunft eine kostenfreie Bildung bekommen. Doch zuvor, dass weiß auch der 26-Jährige, muss er „viele Wählerstimmen zum Farbwechsel bewegen. Der Wahlkreis braucht dringend frischen Wind - roten SPD-Wind.“
Heike Engelhardt aus Ravensburg bewirbt sich um die Kandidatur zur Landtagswahl 2016 im Wahlkreis 69 Ravensburg. Im Wahlkreis 68 Wangen-Illertal strebt Christian Röhl aus Erolzheim die Nominierung an. Am Vergangenen Mittwoch stellte eine Findungskommission dem Kreisvorstand der SPD diese Personalvorschläge vor. Als Zweitkandidaten bewerben sich der Kreisvorsitzende Felix Rückgauer (WK 69) aus Ravensburg und Annette Uhlenbrock (WK 68) aus Bad Waldsee.
Die 53-jährige Heike Engelhardt ist als Referentin für Unternehmenskommunikation und stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte des Zentrums für Psychiatrie Südwürttemberg tätig. Sie ist Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in der SPD im Kreis Ravensburg und stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Ravensburg.
Christian Röhl ist 26 Jahre alt und als Kaufmann bei einem Baumaschinenhersteller tätig. Er lebt in Erolzheim und ist im SPD-Kreisverband Biberach engagiert.
Welche Ideen die Bewerber für ihren Wahlkreis haben und was sie politisch Antreibt, erläutern sie in ihren Bewerbungsschreiben, die hier zum Download stehen:
Christian Röhl - Wahlkreis 68 Wangen
Heike Engelhardt - Wahlkreis 69 Ravensburg
„Die Flüchtlinge und Asylbewerber brauchen dringend einen legalen und sicheren Zugang nach Europa, die europäischen Staaten müssen ihnen die Möglichkeit bieten, die jeweilige Landessprache schnell zu lernen, die bürokratischen Schwierigkeiten für die Aufnahme und die Anerkennung als Asylbewerber müssen so niedrig wie möglich gehalten werden - wenn diese Bedingungen erfüllt sind, ist es verhältnismäßig einfach, Arbeit für die Asylbewerber zu finden und zu vermitteln, jedenfalls in Handwerksberufen“.
AsF Vorsitzende Ravensburg und SPD Ortsvereinsvorsitzende Bad Waldsee bekunden Solidarität mit den Erzieherinnen und Erziehern im Streik – Mai 2015
Gute Erziehung ist mehr wert!
Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF), die frauenpolitische Lobby in der SPD, setzt sich seit vielen Jahren für die gesellschaftliche und vor allem auch finanzielle Aufwertung von Berufen ein, die mehrheitlich von Frauen ausgeübt werden.
Der Beruf der Erzieherin gehört ganz sicher dazu. Alle leisten qualitativ hochwertige Arbeit. Die Erziehung der Kinder, sie fit zu machen fürs Leben, ihnen von Anfang an Bildung nahe zu bringen – das sind Aufgaben, die von Erzieherinnen und Erziehern mit viel Engagement, Fachkenntnis und gesellschaftlichem Bewusstsein erfüllt werden.
Diese selbstverständlich vorausgesetzte Qualität von Bildung, Erziehung und Betreuung aber verdient mehr Anerkennung, die sich auch im Lohn ausdrücken muss. Denn Wertschätzung spiegelt sich in der Berufswelt im Einkommen wieder. Erzieherinnen und Erzieher müssen von ihrem verdienten Geld leben und für ihr Alter vorsorgen können.
Der Einsatz für die Aufwertung des Berufes ist deshalb mehr als gerechtfertigt. Wir wünschen den Streikenden Erfolg, denn diesen Kampf führen sie auch im Interesse aller Frauen und Männer in ähnlichen Beschäftigungssituationen, besonders in personenbezogenen Dienstleistungsberufen.
Heike Engelhardt und Annette Uhlenbrock
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