Keine Angst vor dem Altwerden/-sein

Jochen Narr (v. mitte) in der Diskussion mit Andrea Hornbacher (4.v.re) und Susanne Burger (3.v.re)

In Leutkirch gibt es viele Möglichkeiten der Unterstützung und vieles muss noch entwickelt werden.

Wie  sehr dieses Thema die Leutkircher beschäftigt, zeigte die gut besuchte Veranstaltung des SPD Ortsvereins, der mit Frau Susanne Burger von der Aktion „Herz und Gemüt“ und Frau Anja Hornbacher von „Zuhause Leben“ zwei kompetente Fachfrauen für diesen Abend als Referentinnen gewinnen konnte.
Die Computeria, Beratungsangebote für pflegende Angehörige, Möhrchen und Co., Besuchsdienste, Nachbarschaftshilfe und Singnachmittage sind nur ein kleiner Ausschnitt an Möglichkeiten der Begegnung, Inanspruchnahme von Hilfe und ehrenamtlichen Engagement. Viele Angebote werden gut angenommen und Frau Burger würde sich wünschen, dass Angehörige von an Demenz Erkrankten sich früher Hilfe holen und nicht aus Scham oder Verdrängung der Probleme zu lange damit warten würden. In vielen Familien sind beide Partner berufstätig, wodurch es nicht leicht ist, neue Ehrenamtliche zu gewinnen. Pflegende Angehörige müssen vielfach arbeiten, auch um im Alter  abgesichert zu sein.  Die – zu geringe - finanzielle Unterstützung seitens des Staates bei gleichzeitiger Reduzierung der Arbeitszeit macht dieses Modell, Beruf und häusliche Pflege zu vereinen, häufig nicht attraktiv.
Möglichst bis zum Lebensende in den eigenen vier Wänden wohnen, ist der Wunsch fast aller. Damit dies gelingen kann, gibt es eine beeindruckende Palette an Möglichkeiten: Essen auf Räder, ambulante Pflegedienste, Nachbarschaftshilfe und Begleiter im Alltag, die kochen, putzen oder Fahrdienste übernehmen, Tagespflege, Notfalldose usw.. Die Erläuterungen von Frau Hornbacher schienen kein Ende zu nehmen.
Angesprochen auf die dringendsten  Probleme waren sich Frau Burger und Frau Hornbacher einig:  An erster Stelle steht der Fachkräftemangel, gefolgt von fehlenden Kurzzeitpflegeplätzen. Diese Plätze werden von pflegenden Angehörigen in Anspruch genommen, wenn sie beispielsweise in Urlaub fahren wollen oder wenn im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt erst geklärt werden muss, ob der zu Pflegende weiterhin zu Hause leben kann oder in einem Pflegeheim untergebracht werden muss.
Gefragt, was der Einzelne an Vorsorge tun kann, antwortete Frau Burger, rechtzeitig an eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht zu denken, sowie eine Wohnberatung in Anspruch zu nehmen, ob und gegebenenfalls welche Umbauten durchgeführt werden sollten, um im Alter barrierefrei und behindertengerecht wohnen zu können.
Die Stadträte Jochen Narr und Götz Neugebauer wollten wissen, wo Stadtverwaltung und Gemeinderat aktiv werden sollten. Die Quartiersentwicklung voran bringen, lautete Frau Hornbachers prompte Antwort. Hinter diesem Begriff verbirgt sich die Entwicklung einer Siedlung, eines Dorfes unter Federführung der Verwaltung mit Einbeziehung der Bewohner. Das kann in einem Fall die Reaktivierung eines Dorfladens sein und im anderen Fall der Bau eines Mehrgenerationenhauses. Der Ideenfall ist keine Grenze gesetzt. Nachbarschaftliche Solidarität lautet das Zauberwort.
Bestärkt durch den Beifall der Anwesenden für die Referentinnen, wird der Ortsverein im neuen Jahr erneut einladen und sich dann mit den Aufgaben eines Seniorenrats beschäftigen.

 

Neugründung: SPD Ortsverein Baienfurt-Baindt

Der neue SPD-Ortsverein Baienfurt-Baindt mit Brigitta Wölk (2. v. l.) und Heike Engelhardt (re.)

Neue Vorsitzende ist Brigitta Wölk

BAIENFURT (spd) – Einen neuen Ortsverein Baienfurt-Baindt hat die Sozialdemokratische Partei Deutschlands gegründet. Einstimmig wählten die Mitglieder die bisherige Baienfurter SPD-Chefin Brigitta Wölk zu ihrer Vorsitzenden. Sie gab als Motto aus: „Das Gesicht der SPD muss ein soziales sein!“

„Wir wollen handlungsfähig bleiben“, betonte die SPD-Kreisvorsitzende Heike Engelhardt zu Beginn der Mitgliederversammlung.

SPD Tuttlingen zu Besuch im Bürgerbahnhof

Gemeinsamer Besuch des Bürgerbahnhofs mit Hellmut Dinkelaker (u. re.) und Stefan Schilpp (2.u.re))

Der SPD Ortsverein Leutkirch hatte am letzten Samstag Besuch aus Tuttlingen. Die SPD- Gemeinratsfraktion aus Tuttlingen ist mit dem Zug angereist, um sich über den Bürgerbahnhof zu informieren. Tuttlingen – der Knotenpunkt von Donautal- und Gäubahn – besitzt ebenfalls ein altes Bahnhofsgebäude aus 1930er Jahren. Auch aus diesem Bahnhof hat sich die Deutsche Bahn fast vollständig zurückgezogen. Nur ein Reisezentrum ist noch von der DB geblieben. Auf der Suche nach einem neuen, besonderen Konzept für den Hauptbahnhof wurde Hellmut Dinkelaker von der SPD aus Tuttlingen auf Leutkirch aufmerksam. So reisten die Sozialdemokraten an, um sich hier vor Ort an einem umgesetzten Projekt ein Bild zu machen. Nach der Begrüßung durch den OV Vorsitzenden Stefan Schilpp ging es in den Bahnhof. Die Führung durch den Bürgerbahnhof von Hansjörg Veser durchgeführt. Dieser konnte auch viele der offenen Fragen zum Bahnhof und der Genossenschaft beantworten. Nach einer kleinen Stadtführung und einer abschließenden Stärkung in der Kulturbrauei reiste die Gruppe mit vielen Eindrücken aus Leutkirch zurück nach Tuttlingen

Kreis-SPD lädt zur Halbzeitbilanz der Landesregierung mit Andreas Kenner nach Bad Waldsee ein

KREIS RAVENSBURG (spd) – Wie sozialdemokratische Politik in Baden-Württemberg aussieht, darum geht es in der zweiten Veranstaltung der Kreis-SPD in ihrem Politischen Herbst.

Am Donnerstag, 18. Oktober, 19 Uhr, empfängt die Kreisvorsitzende Heike Engelhardt Andreas Kenner MdL in der „Mälze“ in Bad Waldsee. „Wir werden die Versprechen der grün-schwarzen Landesregierung zur parlamentarischen Halbzeit kritisch unter die Lupe nehmen“, kündigt Heike Engelhardt an.

Unter dem Motto „Mehr Schein als Sein - Große Überschriften, kaum Inhalte“ beleuchten derzeit die Mitglieder der SPD-Landtagsfraktion den Anspruch der Regierung im Koalitionsvertrag und die Wirklichkeit ihres bisherigen zweieinhalbjährigen Wirkens. Bei der Veranstaltung wird der SPD-Abgeordnete Andreas Kenner aus Kirchheim, der innerhalb der SPD-Landtagsfraktion für den Bereich Soziales und Integration zuständig ist und außerdem im Petitionsausschuss sitzt, auch die Konzepte und Zukunftsentwürfe der SPD-Landtagsfraktion für die drängenden Fragen in diesem Land vorstellen: Wohnungsnot, Hausarztsterben im ländlichen Raum, lange Staus und Fahrverbote sowie die hohen Beiträge für Kindertagesstätten, die viele Eltern finanziell erheblich belasten. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen an den Referenten/die Referentin zu stellen. Die Diskussion moderiert der Bad Waldseer Ortsvereinsvorsitzende Oliver Hofmann.

Mitgliederversammlung (öffentlich) am 01.10.2018

Mitgliederversammlung (öffentlich) am 01.10.2018

in Wilhelmsdorf – Café am Rathaus

Schwerpunkt: Gemeinderatswahl 2019

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Neuigkeiten

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14.09.2026 17:56 Zollkodex
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