Weihnachtsbrief für den Ortsverein Wangen

Liebe Mitglieder und Freunde des Ortsvereins Wangen,

es ist Weihnachten 2019 und wir schauen auf eine Welt in Turbulenzen. Ein wahrhaft verrückter Präsident in den USA, ein menschenverachtendes Regime in China, der undurchsichtige Staatspräsident in Russland. Andernorts Bolsonaro, Erdogan, Assad und zu viele andere: „Staatenlenker“, die ihren und benachbarten Völkern, der Erde und der Völkergemeinschaft schaden. Unruhen, Aufstände, Unterdrückung weltweit.

Auch in Europa, in der EU: die Ausbreitung von Populismus, die wachsende Beliebtheit von Hetzern wie Salvini, Orban, Strache, die behaupten, sie würden das „wahre Volk“ vertreten und bereit sind, jedes Menschenrecht mit Füßen treten (gerne das „fremder“ Menschen), um sich selbst in Vorteil zu setzen.

In Deutschland: Die AfD mit ihrem rechten und rückwärtsgewandten Gesellschaftsbild, das es in der ikonisierten Form nie gegeben hat; mit ihrem betrügerischen Versprechen, es müsste alles nur deutsch und verschlossen genug sein, dann würde es den „echten“ Deutschen schon gut gehen. Rattenfänger!

Die Verrohung von Sprache und Ansprache, angetrieben durch technische Errungenschaften und gesellschaftliche (Un-)Möglichkeiten, die vor einiger Zeit noch nicht bekannt waren und uns doch eigentlich zu mehr Menschlichkeit, zum Zusammenrücken der Völker, zu mehr Gleichheit und Gerechtigkeit verhelfen sollten.

Danke aber auch, denn wir können uns glücklich schätzen, dass es doch immer wieder auch andere Menschen gibt: Diejenigen, die unsere Menschen-Werte teilen, die aufstehen und für diese Werte unübersehbar einstehen: Fridays for Future, die Demonstranten in Hongkong und weltweit; jetzt aktuell die „Sardinen“ in Italien – wer will sagen, dass all das unnötig und umsonst sei?

Dank an Alle, die sich weltweit für die Zukunft unseres Planeten einsetzen und für Klimaschutz einstehen.

Und hier im Allgäu, in Wangen? Es geht uns gut hier, keine Frage. Vollbeschäftigung, ein intaktes Gemeinwesen, das konstruktive Gemeindeparlament und die vernünftige Verwaltung, vieles mehr …..

Also alles gut hier? Kein Bedarf an kritischen Stimmen, an wachsamen Fraktionen, an Menschen, deren tiefste Überzeugung ist, dass Gleichheit und Gerechtigkeit für alle Menschen oberste, unantastbare Werte sind? Kein Bedarf an Menschen, die sich dafür (z.B. im Ehrenamt) engagieren?

Oh, doch! Und dafür stehen wir, als Mitglieder der Partei, die in Deutschland für soziale Gerechtigkeit steht, für eine Welt, in der Alle gleich sein dürfen und fair leben können. Unser Standpunkt ist unumstößlich wichtig für unsere Gesellschaft – ob hier in Wangen und den Teilorten, in der Region, in Deutschland - oder solidarisch mit anderen Sozialdemokraten in einer weltweiten Wertegemeinschaft.

Hier im SPD Ortsverein Wangen, in dem ihr Mitglied oder dessen Freunde ihr seid, hat sich in den vergangenen Monaten, je nach Blickwinkel, nur wenig bewegt - oder fast schon zu viel. Es war sehr still hier und gleichzeitig so unruhig; Stabilität fehlte. Und jetzt schreibe ich euch an, als kommissarischer Vorsitzender aus dem Nichts heraus – aber: Martin Schmitt? – kenne ich nicht, wer soll das sein?

Nun, auf jeden Fall bin ich jetzt derjenige, der euch ganz herzlich einlädt, dabei zu sein, wenn wir im neuen Jahr mutig Steine ins Rollen bringen und unserem Ortsverein frisches Leben geben wollen; wenn wir uns gemeinsam mit dem Kreisverband Ravensburg aufmachen, neue Wege des Miteinanders zu erkunden und wenn wir uns dafür einsetzen, wieder sehr viel deutlicher als politische Kraft in Wangen wahrgenommen zu werden.

Lasst uns gemeinsam die Themen angehen, die hier in Wangen vernünftiger, gerechter und sozialer Lösungen bedürfen: Sei es die Beseitigung des Mangels an bezahlbarem Wohnraum, eine zukünftig autofreie Altstadt, eine echte Fahrrad-Stadt Wangen, die Verbesserung der ÖPNV-Anbindung der Ortschaften, Breitbandverfügbarkeit überall, Integration und Sicherheit für die Menschen, die unserer Hilfe bedürfen; gute Bildung – erreichbar für alle!

Bitte gebt mir und dem Kreis derjenigen, die gemeinsam aktiv auf diesen Weg gehen wollen, eure volle Unterstützung. Bitte seid auf jeden Fall am 22.01.2020 bei unserer Mitgliederversammlung dabei.

Setzt allein schon durch eure Anwesenheit bei unserer Versammlung ein deutliches Zeichen – für Verständigung, für Gerechtigkeit, im Miteinander und für unsere sozialen, demokratischen Grundwerte. Für diese Versammlung werdet ihr rechtzeitig Anfang Januar noch eine formelle Einladung mit der Tagesordnung erhalten, u.a. stehen Vorstandswahlen an – aber v.a. sollten wir miteinander reden.

Gestaltet diese Tagesordnung doch schon jetzt mit und schreibt mir bald, was für euch wichtig ist: - welche Themen gehören deiner Meinung nach unbedingt auf die Tagesordnung? - was sollen wir bei unserer politischen und gesellschaftlichen Arbeit jedenfalls beachten? Schreibt mir oder ruft mich an, ich freue mich über jede Beteiligung und ganz besonders über eure Bereitschaft, mitzumachen, in welcher Form auch immer!

Ich freue mich schon, euch am 22.01.2020 zu unserer Mitgliederversammlung zu begrüßen!
Klare Zusage vorab: Bei der Versammlung wird niemand zu irgendeinem Amt genötigt – versprochen.
Bitte seid dabei und lasst uns gemeinsam zeigen, dass WIR da sind!

Euch und euren Liebsten wünsche ich, im Namen des ganzen Ortsvereins, von Herzen

FROHE WEIHNACHTEN und einen GUTEN START INS NEUE JAHR!

Junge Genossen übernehmen Verantwortung

Der Rückblick auf die vergangenen beiden Jahre, die Kommunalwahl und Neuwahlen standen auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins.
Mit dem erneuten Einzug von Jochen Narr und Dr. Götz Neugebauer wurde das Ziel des Ortsvereins erreicht, wiederum mit zwei Sitzen im Gemeinderat vertreten zu sein. Der Ortsvereinsvorsitzende Stefan Schilpp dankte allen Kandidat*innen für ihre Bereitschaft, sich aufstellen zu lassen. Sie haben diesen Erfolg ermöglicht.
Sowohl der Ortsverein wie auch die Gemeinderatsfraktion fühlen sich den sozialen Themen verpflichtet. Dies zeigte sich im Wahlprospekt wie auch in den Veranstaltungen der letzten beiden Jahre: Der Ortsverein hatte Christian Mayer vom Caritasverband Bodensee-Oberschwaben zu Gast, der das Projekt der Caritas “Herein” vorstellte. Dadurch wird Menschen geholfen, für die es ansonsten nahezu unmöglich ist, eine Wohnung zu finden, und dies ohne Risiko für die Vermieter.
Überaus gut besucht war die Veranstaltung mit Susanne Burger von Herz und Gemüt und Anja Hornbacher von Zu Hause leben. Die Zuhörer waren beeindruckt über die vielfältigen Angebote, die in Leutkirch genützt werden können, fehlende Betten für Kurz- und Langzeitpflege waren natürlich ebenso Thema.
Frau Metzler vom Seniorenbeirat Isny referierte in einer Veranstaltung über ihre Aufgaben, so ist beispielsweise immer ein Mitglied auf dem Wochenmarkt präsent, um Fragen der Marktbesucher zu beantworten oder an die entsprechenden Stellen zu verweisen.

An einem weiteren Abend stellte Petra Wiedemann das Familienzentrum St. Vincenz vor. Kindertagesstätte, interkultureller Treff, Sprachkurse, Elternlesetage und vieles mehr: Die Mitarbeiterinnen sind Erzieherinnen, Sozialarbeiterinnen und Psychologinnen in einem.

Logische Konsequenz nach diesem Rückblick von Stefan Schilpp und dem Kassenbericht von Karl Emtmann war die einstimmige Entlastung des Vorstands.
Bei den Neuwahlen wurden Stefan Schilpp, Karl Emtmann und Hans-Jürgen Biggel in ihren Ämtern ebenso bestätigt, wie Jochen Narr als stellvertretender Vorsitzender. Sehr erfreulich ist, dass Leander Möller als weiterer Stellvertreter und Justin Baumann als neuer Schriftführer nun auch dem Vorstand angehören. Beide sind erst 18 Jahre alt und wollen “frischen Wind” in den Ortsverein bringen. Stefan Schilpp lobte die beiden Jusos ausdrücklich für ihr Engagement, was in Zeiten vieler Vorbehalte gegenüber den etablierten Parteien alles andere als normal sei.

Einladung zur Mitgliederversammlung am 21.11.19 um 19:30, Untere Mühle in Isny

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freunde der SPD im Ortsverein Isny

 

Wir laden Euch herzlich zur Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Isny ein.

Der Tagesordnung könnt ihr entnehmen, daß neben den üblichen Berichten und Regularien einer Mitgliederversammlung zwei Vorgänge eine besondere Beachtung verdienen: Die Wahlen zum Vorstand und die Verabschiedung verdienter Mandatsträger aus dem Gemeinderat bzw. Vorstand.

Deshalb wäre es sehr erfreulich,  wenn wir zu dieser Versammlung am

Donnerstag, 21. November 2019 um 19.30 Uhr im Haus der Begegnung (Untere Mühle, Seidenstr.43)

eine große Zahl an Mitgliedern und Gästen begrüssen dürften, zumal auch unser MdB Martin Gerster sein Kommen zugesagt hat.

Folgende Tagesordnung haben wir vorgesehen:

  1. Begrüßung und Grußworte
  2. Tätigkeitsbericht des Vorstands
  3. Kassenbericht
  4. Bericht des Kassenprüfers
  5. Entlastung des Vorstands und des Kassiers
  6. Wahl des Versammlungsleiters
  7. Vorstellung der Kandidaten für den Vorstand
  8. Wahlen zur Vorstandsbesetzung
  9. Bestellung von Kassenprüfern
  10. Bericht aus der SPD-Fraktion im Gemeinderat und Kreistag
  11. Bericht aus dem Bundestag
  12. Verabschiedung und Ehrungen von Mandatsträgern
  13. Anträge
  14. Verschiedenes

Gerne laden wir Euch im Anschluß zu einem gemütlichen Beisammensein mit Imbiß und Getränken ein.

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

Mit herzlichen Grüßen, Jan Rübsam, 1.Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Isny

100 Jahre SPD Kißlegg

Am Samstag den 29.06.2019 feierte der Ortsverein Kißlegg 100-jähriges Bestehen im Gasthof Ochsen. Der Ort wurde nicht zufällig gewählt. Genau in diesem Gebäude wurde 1919 der Ortsverein Kißlegg gegründet. Wider jede Erwartung und gegen viel Widerstand konnte sich der Ortsverein durchsetzen und später sich im Gemeinderat als feste Fraktion etablieren. "Ein Gemeinderat ohne Euch wäre gar nicht mehr denkbar.", so der Bürgermeister Dieter Krattenmacher heute in seiner Rede.

Geladen waren alle Mitglieder der Ortsvereine Kißlegg, Wolfegg, Isny, Leutkirch, Wurzach und Wangen. Auch Fraktionsvorsitzende der CDU und der Freien Wähler, sowie ehemaliges Gemeinderatsmitglied Anton Frei waren vertreten.
Als Ehrengäste waren Heike Engelhardt, als Kreisvorsitzende der SPD, Dieter Krattenmacher, Kißlegger Bürgermeister, Martin Gerster, Mitglied des Bundestages und gebürtig aus Biberach und Ivo Gönner, Oberbürgermeister a.D. aus Ulm geladen. Ivo Gönner wurde die Ehre der Festrede zuteil. 

Viele anerkennende und aufmunternde Worte waren ebenso Teil der Reden, wie auch Verbesserungsvorschläge, Mahnungen aber auch Mut machende Worte. Ein Rückblick über die letzten 100 Jahre würdigte die Partei und die Genossinnen und Genossen, die viel kämpfen mussten. Die Redner hoben die Erfolge der Partei hervor und betonten, man dürfe sich nicht verstecken. Ein anschließender Ausblick über die nächsten 10 Jahre ließ Mut zu hoffen. Ebenso verdeutlichte er was für Herausforderungen und Aufgaben auf aktuelle Mitglieder und Politiker zu kommen werden.

Geladen zum Fest hatte Ulrich Flechner, der SPD-Ortsvereinvorsitzende, der sowohl die Begrüßung als auch den abschließenden Rückblick und die Moderation übernahm.

Im direkten Anschluß an die Begrüßung durfte Heike Engelhardt die Kreisvorsitzende der SPD einige Grußworte loswerden.

Auch Kißleggs Bürgermeister Dieter Krattenmacher hatte einige Grußworte, die er mit einem zusätzlichen Rückblick über die Geschichte Kißleggs und der SPD in Kißlegg kombinierte. Die Krönung seiner kurzen Rede war die Übergabe seiner Geschenke für den Ortsverein. Einen Rechen übergab er mit dem Kommentar "Erfahrungsgemäß sei die SPD dann am erfolgreichsten wenn es etwas zu arbeiten gäbe und wenn man sie arbeiten lässt." Dazu gab er eine Tasche mit Blumensamenpäckchen. Für die Biodiversität und mit Hinblick, dass es ein großes Anliegen des SPD-Gemeinderatsmitglied Jakob Frey sei. Zum Schluß hielt er ein rotes Klebeband in die Höhe und  sagte: "Um die Blumen, die Ihr pflanzt zu kennzeichnen. Denn manchmal ist es wichtig die Werke von Souialdemokraten als die Werke von Sozialdemokraten zu kennzeichnen."

Grußworte kamen auch von dem Bundestagsabgeordneten Martin Gerster aus Biberach. Auch er ließ in einem kurzen Rückblick die Erfolge der Sozialdemokraten nicht aus. Er lobte das Engagement des Ortsvereins und der Kommunalpolitiker. Auch er kam nicht mit leeren Händen nach Kißlegg. Er ludt alle Ortsvereinmitglieder ein nach Berlin zu kommen und eine persönliche Führung durch den Bundestag von ihm zu bekommen.

Anschließend wurde das neue Ortsvereinmitglied Thomas Kramer festlich aufgenommen und er bekam sein Parteibuch von Martin Gerster persönlich überreicht mit dem Kommentar, er häbe jetzt offiziell das Recht jedes Parteimitglied zu duzen. 
In einer kurzen Dankesrede kommentierte Thomas Kramer seine neue Befugnis damit, dass er sich vermutlich in der ersten Zeit etwas schwer tun werde alle anwesenden zu duzen. Er begründete seinen Beitritt mit der wachsenden Aktivität von rechten Strömen und verdeutlichte, dass er sich dagegen wehren wolle. "Wir müssen diesen Extremisten zeigen; bis hier her und nicht weiter!"

Besonders überzeugte Ivo Gönner, der ehemalige Oberbürgermeister aus Ulm mit seiner Rede. 
Die wichtigsten Aussagen von Festredner Ivo Gönner im Auszug:
"Wichtig ist es Patriotismus von Rechtsextremismus zu unterscheiden. Patriotismus ist die Liebe zum eigenen Volk. Rechtsextremismus der Hass gegenüber allen anderen."
"Wir dürfen uns nicht vor uns selbst verstecken. Nicht die eigenen Erfolge schlecht machen. Sich nicht dafür entschuldigen, für eine Sache gekämpft zu haben."
"Wir dürfen nicht zwischen Sorgen differenzieren. Sorgen sind Sorgen. Und alle Sorgen müssen ernst genommen werden. Solange wir nicht alle Sorgen der Bürger ernst nehmen, laufen wir nur an ihnen vorbei."
"Es gibt keine sozialdemokratische Straße. Es gibt keinen christdemokratischen Weg. Es gibt keinen freiewähler Deckel. Es gibt nur vernünftig und unvernünftig."

Musikalisch wurde die Veranstaltung untermalt von dem Gitarren- und Gesangsduo "Emanuel Dreher".

Der Ortsverein Kißlegg-Wurzach bedankt sich bei allen Spendern und Gönnern rechtherzlich für alle Geschenke und Spenden.
Ebenso sei Ulrich Flechner und allen Mitwirkenden gedankt für die makellose Organisation und den reibungslosen Ablauf. 
Ein großes Dankeschön auch an alle Gäste und an den Gasthof Ochsen für die Bereitstellung der Örtlichkeiten und die Bewirtung. 

Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

Vielen Dank an alle Wählerinnen und Wähler, die uns unterstützt haben!

Wir konnten das gute Ergebnis von 2014 nicht wieder erreichen. Aber die beiden Sitze konnten wir wieder erringen. Somit haben wir  wieder Fraktionsstatus im Leutkircher Gemeinderat und freuen uns auf die neuen Herausforderungen. In der Besetzung Jochen Narr und Dr. Götz Neugebauer verrteten wir die Interessen der Leutkircher Bürger im Gemeinderat.

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