Endlich wieder in Präsenz konnte der SPD Ortsverein seine Jahreshauptversammlung durchführen.
Gleich zu Beginn der Versammlung fand neben den Wahlen der Höhepunkt des Abends statt: Günter Kuon wurde für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Innerhalb des Ortsvereins war und ist er Ratgeber in allen Belangen des Natur- und Umweltschutzes. Seine jahrzehntelange Tätigkeit als Naturschutzbeauftragter des Landkreises ließ leider eine Kandidatur für den Geimeinderat oder Kreistag nicht zu. Der Ortsvereinsvorsitzende Stefan Schilpp dankte Günter Kuon mit herzlichen Worten.
Fast alle Sitzungen des Ortsvereins fanden in den letzten beiden Jahren Coronabedingt virtuell statt. Inhaltlich befassten sich die Mitglieder mit den Themen Wohnungsnot, Seniorenarbeit und Themen aus dem Gemeinderat wie die Situation der Kinderbetreuung, der Ausweisung von Baugebieten, autofreie Innenstadt und nicht zuletzt die Diskussion über die geplante Windkraftanlage im Stadtwald.
Zum alten und neuen Vorsitzenden wurde Stefan Schilpp wieder gewählt, ebenso sein Stellvertreter Jochen Narr. Karl Emtmann legte sein Amt als Kassier nieder, sein Nachfolger wurde Uwe Scherrer.
Neu im Vorstand ist Fabio Lucanto, er fungiert zukünftig als Schriftführer und übernimmt zusätzlich die mediale Präsenz des Ortsvereins.
Die genannten Themen werden die Mitglieder auch weiterhin verfolgen, so ist beispielsweise im Juli eine Veranstaltung mit der Initiative “Herein” des Caritasverbands Bodensee-Oberschwabengeplant, um Wohnungseigentümer dafür zu gewinnen, leerstehende Wohnungen abgesichert zu vermieten.
Nach vielen Sitzungen via Internet trafen wir uns am 13.April erstmals wieder in Präsenz zu einer Ortsvereinssitzung. Wie immer standen aktuelle Themen aus der Lokalpolitik und der Bericht aus dem Gemeinderat auf der Tagesordnung.
Erfreuliches zu Beginn: Unser Vorsitzender, Stefan Schilpp, konnte mit Marcus Neuff ein neues Mitglied willkommen heißen. Damit sind unsere Jusos nun immerhin zu dritt.
Seit vielen Jahren engagieren wir uns für mehr bezahlbaren Wohnraum in Leutkirch, der nun durch die zu begrüßende Aufnahme der ukrainischen Flüchtlinge nochmals knapper wird.Sowohl in Leutkirch als auch in den Ortschaften stehen Häuser und Wohnungen seit Jahren leer,
die von uns unterstützte Initiative des Caritasverbands Bodensee-Oberschwaben „Herein“, brachte bisher keine Entspannung. Dennoch werden wir im Juni diesbezüglich nochmals öffentlich aktiv.
Ein Zweckentfremdungsverbot, wie in Tübingen, Stuttgart, Freiburg und Mannheim praktiziert, ist nach Auskunft der Stadtverwaltung in Leutkirch rechtlich und finanziell nicht umsetzbar.
Hoffentlich gibt der Mikrozensus im Laufe des Jahres genauere Zahlen über den tatsächlichen Leerstand in Leutkirch.
Es gibt konkrete Planungen der ENBW im Stadtwald vier Windräder aufzustellen, wovon zwei auf der Gemarkung Leutkirch geplant sind und zwei weitere auf Boden, das dem Land Baden-Württemberg gehört, worüber der Gemeinderat nicht entscheiden kann.
Schwierig werden könnte die Nähe eines Windrads zum Flugplatz Unterzeil, hier läuft eine Anfrage der Stadt beim Bundesamt für Flugsicherheit. Ob dieses Windrad nachts eventuell zu laut sein könnte, muss ebenfalls geklärt werden.
Bei zwei öffentliche Veranstaltungen wurde das Projekt vorgestellt und Bürger*innen konnten ihre Fragen und Einwände vorbringen. Eine Bürgerinitiative gegen die Windkraftanlage hat der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat eine Unterschriftenliste mit über 600 Unterschriften übergeben. Der Ortsverein befürwortet die Windkraftanlage.
Schier unlösbar scheinen momentan die Probleme im Kindergartenbereich. 30. bzw. 60 Kinder (je nachdem, ob man die Notplätze gleich belegt) haben nach dem Sommer keinen Platz. Auch die zwei Kindergärten, die gebaut werden sollen, bringen keine schnelle Entspannung und zudem fehlen überall Erzieher*innen.
Fünf Bürger*innen wollen das Thema „verkehrsarme Innenstadt“ voranbringen und haben sich daher mit den Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktionen getroffen. Sie wollen eine analoge und digitale Befragung der Bürger*innen Leutkirchs und der Ortschaften durchführen und das Ergebnis der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat nach dem Sommer präsentieren. Dabei soll es nicht nur um ein „ja“ oder „nein“ gehen, sondern auch, was die Bürgerschaft sich für die Altstadt vorstellt. Gäste des Center-Parcs sollen ebenso befragt werden.
Die Fraktionsvorsitzenden waren sich einig, dass eine Entscheidung über das jahrzehntealte Thema vor der nächsten Gemeinderatswahl fallen muss.
Voran geht es mit dem Anliegen des Ortsvereins und der Fraktion, ein Konzept für „Leben im Alter in Leutkirch“ zu entwickeln. Im Haushalt ist eine 50% Stelle für Seniorenarbeit eingestellt, diverse Veranstaltungen sind in der Planung. Die Bürger*innen müssen sich das Thema zu eigen machen, es wird verschieden Konzepte geben, da die Bedarfe in einer Ortschaft andere sein können, als in der Innenstadt.
Nach einer mehrstündigen, lebhaften Diskussion, beendete Stefan Schilpp die Sitzung. Im Mai steht die Jahreshauptversammlung mit der Wahl des Vorstandes an, der genaue Termin und Ort wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Der geplante Vortrag von Dr. Michael Blume am Dienstag, 12.4., im Neuen Schloss muss wegen der Covid-Erkrankung des Refereneten leider entfallen. Wir bemühen uns um einen möglichst zeitnahen Ersatz-Termin.
Vermehrt antijüdische Aktionen und dazu die Verbreitung von Verschwörungsmythen machen ihn zum regelmäßigen Gast in „BW aktuell“ des SWR Fernsehens: Dr. Michael Blume, den Antisemitismusbeauftragten der Landesregierung. Am Dienstag, 12. April, 19 Uhr, spricht er auf Einladung der SPD im Esthersaal des Neuen Schlosses.
Maurice Baumann ist der neue Vorsitzende der SPD Kißlegg-Bad Wurzach. Mit überwältigender Mehrheit wurde er bei der Jahreshauptversammlung am 4. März im Kißlegger Ochsen für zwei Jahre gewählt. Wolfgang Weiland, der den Ortsverein während der Pandemie kommissarisch geführt hatte, wird ihn als Stellvertreter tatkräftig unterstützen. Mit Klaus Becker übernimmt auch ein Bad Wurzacher eine wichtige Aufgabe – die des Schatzmeisters. Stephan Frey und Rolf Hänel komplettieren das neue Führungsteam. Inge Wieder und Uli Flechner wurden als Revisoren bestimmt.
12.10.2026 17:43 Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas
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09.10.2026 17:40 Wichtiges Signal für den Wohnungsbau
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Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen
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Umsetzung von EU-Regeln gegen Greenwashing: Koalition schafft pragmatische Lösung für Altwarenbestände Am 27. September 2026 treten neue Regeln in Kraft, nach denen Umweltaussagen in der Werbung oder auf Produktverpackungen jetzt klar und nachvollziehbar belegt werden müssen. Um einen pragmatischen und verhältnismäßigen Umgang mit Altbeständen sicherzustellen, justieren wir nach. Carmen Wegge, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin: „‘Einfach… Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing weiterlesen
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