Der Landkreis Ravensburg will sich in Zukunft allein um die Betreuung von Hartz-IV-Empfängern kümmern. Dabei scheint aktuell niemand unzufrieden zu sein.
Der Landkreis Ravensburg will sich in Zukunft allein um die Betreuung von Hartz-IV-Empfängern kümmern. Dabei scheint aktuell niemand unzufrieden zu sein.
„Never change a winning team“ – frei übersetzt: Wechsle nie ein gutes Pferd! Diesen Spruch sollte sich auch der Landkreis Ravensburg zu Herzen nehmen. Stattdessen will er in Zukunft Hartz-IV-Empfänger ohne die Agentur für Arbeit betreuen. Er will seine Entscheidungen allein treffen und sein Netzwerk einbringen. Doch bisher arbeiten die Agentur für Arbeit und der Landkreis offenbar gut zusammen. Kritik an der Kooperation war in der Sitzung zumindest keine zu hören. Natürlich ist der Landkreis Träger zahlreicher sozialer Einrichtungen. Aber die Agentur für Arbeit ist am kompetentesten, wenn es darum geht, Menschen Arbeit zu vermitteln. So klingt das, was bisher war, nach einer wirklich guten Kombination. Darüber hinaus hat auch der Landkreis festgestellt, dass in Gebieten mit alleiniger Verantwortung des Landkreises nicht mehr Menschen in Arbeit vermittelt werden, als in solchen mit einer gemeinsamen Trägerschaft.
Dagegen wäre eine Umstellung auf das neue Modell mit enormem Aufwand verbunden. In den kommenden Monaten muss zunächst ein rund 100 Seiten starker Antrag formuliert werden. Sollte dem An- trag stattgegeben werden, müssten alle Daten der Hartz-IV-Empfänger übertragen werden. Es müssten neue Büroflächen geschaffen werden. Die Kosten sind nicht absehbar, müssten aber vom Landkreis getragen werden. In Zeiten knapper Kassen ist nicht verständlich, warum der Kreis nicht bei seiner gut funktionierenden Kooperation geblieben ist.
Schwäbische Zeitung vom 2. Oktober 2010
Homepage SPD Kreisverband Ravensburg
12.10.2026 17:43 Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas
Ich danke Bärbel Bas von Herzen für ihren Einsatz, ihre Haltung und ihr Engagement. Wir kämpfen weiter gemeinsam für die soziale Demokratie. „Bärbel Bas hat heute Morgen ihren Rücktritt von Partei- und Ministeramt erklärt. Ich habe großen Respekt vor ihrer Entscheidung. Sie trifft sie aus persönlichen Gründen, die ich zutiefst respektiere. Als Ministerin und Vorsitzende… Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas weiterlesen
09.10.2026 17:40 Wichtiges Signal für den Wohnungsbau
Die Fortführung und Aufstockung des EH55 Programms bis zum Jahresende ist ein wichtiges Signal für die Bauwirtschaft. Nun sollten die neuen Fördermöglichkeiten konsequent genutzt werden, um den dringend benötigten Neubau anzukurbeln. „Die Aufstockung der Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus und die Fortführung des Programms bis zum Jahresende sind ein wichtiges Signal für… Wichtiges Signal für den Wohnungsbau weiterlesen
26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung
Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen
25.09.2026 19:03 Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing
Umsetzung von EU-Regeln gegen Greenwashing: Koalition schafft pragmatische Lösung für Altwarenbestände Am 27. September 2026 treten neue Regeln in Kraft, nach denen Umweltaussagen in der Werbung oder auf Produktverpackungen jetzt klar und nachvollziehbar belegt werden müssen. Um einen pragmatischen und verhältnismäßigen Umgang mit Altbeständen sicherzustellen, justieren wir nach. Carmen Wegge, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin: „‘Einfach… Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing weiterlesen
14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen
Ein Service von info.websozis.de